Neuruppin

die Geburtsstadt Fontanes und Schinkels ...

Die Silhouette der Stadt am Ruppiner See wird von der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Kloster­kirche und deren Doppeltürmen (frühes 20. Jahrhundert) bestimmt. Nach dem verheerenden Brand von 1787, dem fast die gesamte mittelalterliche Stadt zum Opfer fiel, wurde Neuruppin zwischen 1788 und 1806 im barocken und klassizistischen Stil aufgebaut. Neuruppin gilt als die „preußischste“ aller Städte: Mit ihrer geometrischen Anlage, der einheitlichen Bebauung und den großflächigen Straßen und Plätzen präsentiert sich Neuruppin heute als Baudenkmal von internationalem Rang. Sie ist neben ihrer architektonischen Einmaligkeit auch das Tor zur Ruppiner Schweiz, was Fontane mit Versen beschreibt.

Fontane recherchierte seit 1859 in der Region um Neuruppin für die erste Auflage seiner „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. 1861 erschien der erste Band „Die Grafschaft Ruppin“, in dem über Persönlichkeiten und Historisches von Neuruppin und weiteren Orten der Umgebung zu lesen ist. Die Landschaft um Neuruppin und zahlreiche Persönlichkeiten beeindruckten Fontane: „Ruppin hat eine schöne Lage – See, Gärten und der sogenannte ‚Wall‘ schließen es ein“.

https://www.neuruppin.de