Freyensteiner Marienkirche

Die dreischiffige, gotische  Hallenkirche im Zentrum der heutigen Stadt ist das älteste Bauwerk; die Altarweihe der Freyensteiner Marienkirche wird auf 1325 datiert. Brände, Stürme und Zerstörungen richteten an und in der Kirche immer wieder große Schäden an. Im Inneren der Kirche befinden sich drei bemerkenswerte Grabmäler der Familie von Winterfeld. Die Stadt Freyenstein war von 1620 bis 1659 und von 1701 bis 1945 im Besitz dieser Familie. Die heutige Inneneinrichtung geht weitestgehend auf das 19. Jahrhundert zurück, einschließlich der Heise Orgel (1840). Die letzte große Kirchenrenovierung fand 2000/2001 statt, das Dach wurde  2013 renoviert und im Jahre 2014 wurde der barocke Taufengel aus der Werkstatt des bedeutenden Bildhauers Elias Kessler im Rahmen der Aktion „ Menschen helfen Engeln“ mit umfangreichen Fördermitteln restauriert und im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes geweiht.

Neben den Zeugnissen des Mittelalters hat der Besucher Freyensteins Gelegenheit, auf einem Rundgang  über die Pflasterstraßen des Ortes viele weitere Bauwerke zu betrachten, die Auskunft über die ereignisreiche Geschichte des Ortes geben, wie z.B. das Rathaus, die alte Wallschule, die Post oder das Geburtshaus der bekannten Frauenrechtlerin Minna Cauer, um nur einige zu nennen. Kleine Schilder an den Gebäuden erzählen diese Geschichte(n).

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16909, Freyenstein