Friedrich II.

Ohne Sorgen konnte Kronprinz Friedrich im Ruppiner Land leben. Er kam 1732 von Küstrin nach Neuruppin und ging 1736  nach Rheinsberg. 1740 folgte er seinem Vater, dem Soldatenkönig, auf den Thron. Ab 1745 entstand in Potsdam sein Sanssouci.

In Neuruppin ließ er sich in seinem Garten den Apollo-Tempel bauen und in Rheinsberg schuf er sich sein Rokokoschloss. Seinem Freund Fredersdorff schenke er das unweit von Rheinsberg liegende Gut Zernikow und mit dem Husarengeneral Hans Joachim von Zieten aus Wustrau erkämpfte er wichtige militärische Siege für Preußen. Im Dossebruch wurden durch Friedrich II. Kolonisten angeworben und Dörfer gegründet. Das Kloster in Heiligengrabe, in der hiesigen Ostprignitz, erhob der junge König 1742 zum Damenstift.

Über seine unbeschwerte Jugend und die Spuren, die Friedrich als Kronprinz und König im Ruppiner Land, in der Ostprignitz und darüber hinaus hinterlassen hat, informieren die Veranstaltungen von 2012 zum Friedrichjahr: www.kronprinz-friedrich.de. Kronprinz Friedrichs Geschichte ist in den Orten Neuruppin, Rheinsberg, Zernikow, Wustrau, Großderschau und Heiligengrabe zu finden.

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Neuruppin, Rheinsberg, Zernikow, Wustrau, Großderschau und Heiligengrabe

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