Kirche in Kyritz

Aus welcher Himmelsrichtung man sich Kyritz auch nähert, immer grüßen von weitem die Türme von St. Marien, dem Wahrzeichen der Stadt als Mittelpunkt des historischen Stadtkerns.

Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert, zum Teil als einschiffige Hallenkirche im Stil der norddeutschen Backsteingotik erbaut und später auf drei Schiffe erweitert. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts erhielt die Kirche ihre heutige Gestalt. Die neogotische Westfassade mit den beiden Türmen, die nach Entwürfen von August Stüler, einem Schüler Karl Friedrich Schinkels, gebaut wurden, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts angefügt.

Zu den besonderen Schönheiten der Kirche zählen der romanische Taufstein, der Achatiusaltar (um 1450), die barocke Kanzel und die bunten Fenster des Altarraumes von 1904. Neben der Sakristei befindet sich das Ölgemälde „Die Kreuztragung Christi“ aus der Rubensschule. Die romantische Orgel aus dem Jahr 1873 entstammt der Orgelbaufirma Reubke & Sohn aus Hausneindorf im Harz.

Die „Kyritzer Kirchenmusiken“ laden mit ihrem vielfältigen Programm jedes Jahr Musikinteressierte in die St. Marienkirche ein.

Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Kern-Öffnungszeit im Sommer: 13-15 Uhr.

Kontakt

Johann-Sebastian-Bach Straße 51, 16866, Kyritz

Telefon: 033971 72374
Website: www.kirchengemeinde-kyritz.de